FerGI

Projekt

Idee, Aufgaben und Ziele

FerGI steht für das größte E-Learning-Vorhaben im Bereich Geoinformatik und Fernerkundung, das es bisher in Niedersachsen gab. Im Gegensatz zu anderen Projekten erhebt FerGI nicht den Anspruch, das gesamte GIS-Curriculum der beteiligten Hochschulen inhaltlich abzudecken, sondern konzentriert sich vielmehr auf die Entwicklung, die Evaluierung und den Einsatz qualitativ hochwertiger, kleiner und damit flexibel einsetzbarer E-Learning-Module zu aktuellen und anwendungsbezogenen Spezialthemen der Geoinformatik. Diese sind sowohl zur Unterstützung und Ergänzung der Präsenzlehre als auch für das Selbststudium geeignet.

Zielgruppe der E-Learning-Module sind primär die Studenten in den geo- und ingenieurwissenschaftlichen Studienfächern der partizipierenden Hochschulen. Seit Mitte 2005 haben alle aber auch weitere Interessenten aus Wirtschaft, Verwaltung, Hochschulen/Schulen, die sich für eine Aus- und Weiterbildung in der Geoinformatik interessieren, Zugang zu den fertiggestellten Modulen. Darüber hinaus werden die Module im Rahmen von Weiterbildungsmaßen mit Zertifizierungsmöglichkeit (z.B. GIS-KombiPLUSkurs) angeboten.

Ein grundsätzliches Problem bei der Entwicklung von E-Learning-Modulen besteht in der Gewährleistung des nachhaltigen Angebotes vor allem im Hinblick auf die begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen. Es hat sich gezeigt, dass ein echtes Geschäftsmodell mit dem Interesse der Gewinnerzielung bzw. -maximierung im Bereich E-Learning für Geoinformatik nicht tragfähig ist. Vielmehr geht es darum, ein nachhaltiges Betriebsmodell zu entwickeln, das auch ohne öffentliche Förderung neben der Pflege bestehender und Entwicklung neuer Module die Bündelung aller (zumindest deutschsprachigen) Lerneinheiten zu Themen der Geoinformatik sowie das Angebot von fachlichen und technischen Dienstleistungen vorsieht. Deshalb ist ein kooperativer Ansatz – unter Beteiligung der FerGI-Projektpartner - sowie eine zentrale Institution wie z.B. dem Verein zur Förderung der Geoinformatik in Norddeutschland (GiN e.V.) für Aufgaben in den Bereichen Organisation, Marketing, Qualitäts- und Rechtemanagement zweckmäßig. Zudem soll zukünftig die stärkere Einbindung in die Curricula einschlägiger Studiengänge forciert werden.

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